Auf geht’s 2017

Saisonhöhepunkt steht. Challenge Roth am 9. Juli.

Zur Vorbereitung starte ich an Pfingsten beim Moret Triathlon und als erster Liga Wettkampf steht dann noch der Quarterman Bruchköbel auf dem Plan.

Bisher habe ich im Winter viel Wert auf das Lauftraining gelegt und werde jetzt versuchen das Schwimmen zu verbessern, um nicht mehr so weit hinten aus dem Wasser zu kommen und gleich in einer stärkeren Radgruppe, natürlich mit dem erforderlichen Abstand, fahren zu können und nicht mehr nur noch zu überholen. Dieses Jahr werde ich zweimal im Trainingslager sein. Erst, wie letztes Jahr, 10 Tage auf Teneriffa und dann noch eine Woche Mallorca. Am 1. Mai werde ich wahrscheinlich, für mich heißt das immer noch so 😉 , Rund um den Henninger Turm radeln und sonst noch bei diversen RTFs mitfahren. Als langen Trainingslauf werde ich noch beim VIVAWEST-Marathon meine Runden durch Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck, u.a. durch die letzte aktive Steinkohlenzeche des Ruhrgebiets drehen.

In der zweiten Saisonhälfte steht dann wieder die Liga auf dem Programm und mal sehen, ob wir wieder zum Ironman 70.3 Pula fahren oder ich mir eine andere Mitteldistanz zum Saisonabschluss suche. Aber bis dahin ist ja noch Zeit…

mit Bestzeit in die Off-Season

Medallie Frankfurt Marathon 2016

Mit letzter Kraft bin ich in der Festhalle über den roten Teppich zu meinem Saisonende gelaufen.

Mit dem 35. Mainova Frankfurt Marathon in einer Zeit von 3:18:56 kann ich sehr zufrieden auf meine Saison zurück blicken 🙂

Die erste Jahreshälfte war geprägt von der Vorbereitung auf meine erste Triathlon Langdistanz am 3. Juli beim Ironman Frankfurt. Das Camp auf Teneriffa, der Rad Marathon in der Rhön und die Mitteldistanz im Kraichgau. Danach konnte ich weitere Triathlon Wettkämpfe einfach genießen. In der Liga und beim TriClub Finale in Pula mit der Eintracht. Alles super 😉

Der einzige reine Laufwettbewerb danach war nur Garmin Connect noch vor zwei Wochen der Halbmarathon beim Mainufer Lauf in Offenbach. Dieser war nochmal ein guter Test für meine Laufform und ich konnte mir eine gute Zielzeit setzen: 3:19. Diese habe ich am Ende nur um vier Sekunden verfehlt. Ok, unterboten 😉

Am Start hatte ich mich in meinem Startblock (3:15-3:29) vorne einsortiert. Die ersten Kilometer bin ich erstmal zwischen den Pacemakern für 3:14 und 3:29 um die Taunusanlage und erst mal wieder zurück zur Messe los gelaufen. Dann das erste Mal durch die City und im Bogen an Oper, Uni und Konstablerwache vorbei über den Main nach Sachsenhausen. Südlich vom Main weiter nach Niederrad zur Halbmarathonmarkierung. Dort habe ich schon die Gruppe um die Ballons mit 3:14 kurz vor mir gesehen und war damit sogar auf Kurs unter 3:15. Die jetzt bloß nicht überholen, sonst breche ich hinten raus bestimmt ein. Also hinten dran bleiben und über die Schwanheimer Brücke nach Höchst laufen. Vorbei am letzten Wechsel für die Staffeln in Nied und auf der Mainzer Landstraße zurück nach Frankfurt. So langsam merke ich auch, dass die erste Hälfte schon recht schnell war und ich etwas Tempo raus nehmen muss. Wieder in Frankfurt nochmal Energie am Verpflegungspunkt von der Triathlonabteilung der Eintracht tanken. Die Messe ist schon zu sehen, aber nochmals eine Runde durch die City. Jetzt jeden Kilometer runter zählen. Mein Tempo ging dabei runter auf fünf Minuten pro Kilometer, an der Hauptwache noch was Gutes getan und durchs Caritas Spendentor gelaufen. Dann endlich am Messeturm vorbei und ab in die Festhalle und wie im Tunnel über den roten Teppich ins Ziel: 3:18:56 🙂

Woran es jetzt genau liegt, kann ich nicht sagen, aber ich war danach platter als beim Ironman 😉 Jetzt erstmal Beine hoch legen und erholen. It’s Off-Season.

Für die nächste Saison ist der Höhepunkt gesetzt und mal schauen, was sonst noch kommt…

logo

Jetzt noch den Frankfurt Marathon

Vielleicht sogar mit einer neuen Bestzeit. Mal sehen, wie sich das Triathlon Training auf die Laufform ausgewirkt hat…

Schwimmen und radeln kann jetzt erstmal etwas reduziert werden. Konzentration auf das Laufen bevor es im November in die Off- bzw. Snowboard-Season geht 😉

Ironman 70.3 Pula – European Triclub Championship 2016

Nach drei Rennen in der Liga habe ich jetzt in Kroatien meine Triathlon Saison 2016 mit einem guten Rennen beendet. Es waren zwar alle drei Disziplinen im Wasser, aber das Leben ist kein Wunschkonzert 😉

Schwimmen im Meer ist nochmal was anderes als im See, vor allem bei ordentlichem Wellengang. Nachdem ich viel später als geplant auf dem Rad sass, ging es erstmal durch Pula und dann leicht bergauf. Dabei hatte ich schon die schwarzen Wolken gesehen und es hat auch nicht lange gedauert bis es anfing zu regnen. Auf der Abfahrt musste man deshalb vorsichtiger fahren, aber als schlechter Schwimmer waren jetzt eh viele zu überholen und in der Mitte der Straße was der Belag etwas trockener. Mit dem Bikesplit bin ich dann echt zufrieden bei dem Wetter. Das letzte Stück zur Wechselzone war sogar trocken. Also jetzt die Laufschuhe an und erstmal an der Küste entlang in die Stadt. Manchmal war ich echt am Überlegen, mal kurz anzuhalten und den Ausblick zu genießen, aber dann kam schon der nächste Wolkenbruch. Also weiter in die Stadt und dort noch 2 1/2 Runden.

Dann durfte der moderne Gladiator in die Arena. Aber nicht zu den Löwen, sondern ins Ziel 🙂

Die Zeit war zwar etwas langsamer, als ich es mir vorgenommen hatte, aber bei dem Wetter schon gut: Vorderes Drittel in der Altersklasse von den Finishern und viele haben es gar nicht in die Arena geschafft. Für die Triclub Wertung haben die fünf besten gezählt. Ich hatte vom Verein zwar die viert beste Zeit, aber Punkte gab es für den Abstand zum Sieger der Altersklasse. Mit guten Ergebnissen in dünn besetzten Altersklassen haben wir unseren Titel verteidigt und dürfen nächstes Jahr wieder starten. Ob das wieder mein Saisonabschluss wird oder ich mir ein anderes Event aussuche, werde ich mal überlegen. Es war auf jeden Fall eine super Erlebnis.

Und auf der Vereinshomepage gibt’s noch den offiziellen Bericht:

logo

Lust auf Meer

Nachdem ich mich dann von dem Ironman erholt hatte, was erstaunlicher Weise relativ schnell ging, kam so langsam die Lust darauf, die Saison jetzt noch mit einem tollen Event abzuschließen.

Bei den folgenden Wettkämpfen in der Liga war mir wichtig, die Form zu halten, Spass dabei zu haben und Erfahrungen sammeln.

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Zum Abschluss der Triathlon Saison werde ich noch beim Ironman 70.3 in Pula (Kroatien) starten und dort hoffentlich mit der Eintracht den Ironman Triclub Titel verteidigen. Der Reiz hierbei liegt für mich beim Schwimmen im Meer. Danach eine Runde auf dem Rad durch die schöne Landschaft und nach dem Laufen zum Zieleinlauf ins Amphietheater 🙂

arena 1

Seit 3. Juli 2016 darf ich mich Ironman nennen

Ich bin immer noch sprachlos und weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll…

Ich fange einfach mal ganz vorne an. Vor etwa drei Jahren hatte ich mir vorgenommen mal einen Halbmarathon zu laufen. Als ich an der Startlinie stand, traf ich Jörg, lange nicht gesehen, wir hatten die gleiche Ziel Zeit und sind mal gemeinsam losgelaufen. Damals erzählte er, das er einen Marathon laufen wird, aber eigentlich Triathlon macht. Gutes Gesprächsthema auf den ersten Kilometern. Irgendwann fragte er mal, ob ich’s eilig habe 😉 Da habe ich etwas Tempo raus genommen. Es kamen ja noch ein paar Kilometer. Nach etwa 16km, mehr bin ich bis dahin noch nie am Stück gelaufen, hatte ich noch Kraft und konnte die letzten fünf gut durch laufen. Danke Mareike, dass wir uns da angemeldet hatten und gemeinsam hin gefahren sind.
Und was kommt nach einem Halbmarathon? Na klar, ein ganzer. Ich habe ja ein Jahr Zeit zum trainieren. Zwei Kollegen sind damals ihren ersten gelaufen und hatten viel erzählt. Über den Winter bin ich dann viel mit run4fun gelaufen. Irgendwann wurde das viele laufen, aber doch langweilig. Einem der beiden Kollegen ging es genauso. Also haben Ben und ich uns gesagt, dann lass uns doch noch schwimmen und radeln dazu nehmen. Gesagt, getan: Frankfurt City Triathlon 2014 Sprintdistanz. Super Einstieg und Lust auf mehr bekommen. In der Vorbereitung auf den ersten Marathon kann man ja statt einem 10km Lauf auch einen Jedermann Triathlon machen.
Im Oktober 2014 kam dann der Marathon in München und in der Nacht vor dem Start wurde Sebastian Kienle Ironman Weltmeister auf Hawaii. Meinen ersten Marathon bin ich dann deutlich unter vier Stunden gelaufen. Nächstes Ziel erreicht 🙂
Was kommt 2015? Triathlon macht Spaß und laufen ist meine Stärke. Und wenn ich jetzt schon 1,5km im Wasser bin, was sind dann 400m mehr? Nicht viel 😉
Na dann geht auch gleich die Mitteldistanz. Ben, wie sieht’s bei dir aus? Na klar, Wiesbaden ist doch nicht weit. Aber die Radstrecke ist schon heftig. Mir hatte Zell am See eher zugesagt, weil ich das vom Snowboarden im Winter kenne. Dann ist dort 2015 auch noch die Ironman 70.3 WM. Am Samstag selbst starten und am Sonntag bei der WM zuschauen. Saisonhöhepunkt 2015 gesetzt!
Ok, jetzt mal mit der Vorbereitung beginnen. Vier Wochen davor ist wieder der Frankfurt City Triathlon, dieses Jahr die Olympische Distanz. Und dafür suchen die noch Athleten für das Bitburger Triathlon Team, da kann ich mich ja mal bewerben. Und dann gibt’s da zwei Orte neben mir einen Verein, der auch eine Mitteldistanz ausrichtet. Ich muss die erste MD ja nicht erst in Zell machen. Das geht auch früher. Damit hab ich die auch schon vorm Ironman Frankfurt in den Knochen und weiß, ob mehr geht…
Über das Bitburger Team, für das ich beim City Triathlon starten durfte, habe ich viele kennen gelernt und beim Ironman an der Verpflegungsstelle an der Gerbermühle geholfen. Die Stimmung war echt klasse dort und ich habe mir gesagt, nächstes Jahr lass ich mich hier verpflegen. Am Montag habe ich dann die Mittagspause für die Anmeldung genutzt.
Anfang August beim Frankfurt City Triathlon als Vorbereitung für den Ironman 70.3 Zell am See Ende des Monats gestartet und zum Saison Abschluss im Oktober noch den Frankfurt Marathon. Vor dem hatte mich zwar das Runners Knee etwas ausgebremst, aber ich konnte ihn mit neuer Bestzeit gut durchlaufen. Ok, war ja erst der zweite, aber ohne zum Ende langsamer zu werden.

Wie gehe ich jetzt das Projekt Ironman 2016 an?
Dafür brauche ich einen Verein, der regelmäßig Rad Training anbietet. Da ich in Frankfurt arbeite und auch Athleten kenne, hat sich die Triathlonabteilung der Eintracht angeboten.
Und im März wäre ein Trainingslager nicht schlecht. Da war ich dann über Connections aus dem Bitburger Team auf Teneriffa. Als Testwettkämpfe bin ich bei ein paar 10km Läufen gestartet und bei meinem Heim-Halbmarathon, dem wumboR Lauf. Zum radeln war ich an Pfingsten in Bimbach beim Röhn-Radmarathon. Das waren über 400 km und 6000 Höhenmeter an zwei Tagen.
Mein erster Triathlon dieses Jahr war eine Sprintdistanz in der Hessischen Triathlon Liga 4 für die Eintracht und danach der Ironman 70.3 Kraichgau. Dann noch vier Wochen bis zum längsten Tag des Jahres…

Und den mit dem Einlauf am Römer zu beenden, blieb, bis ich dort war, das oberste Ziel. Ok, die Zeit in meinem Kopf hatte sich etwas verändert: bei der Anmeldung dachte ich mir, wenn alles normal läuft, sind das etwa 13 Stunden, dann kam ich auf 5h 30min + Rad fahren, wofür ich erst mal den 30er Schnitt gesehen hatte. Ich weiß nicht mehr wer, aber jemand sagte mir, nimm Kraichgau mal zwei plus eine halbe Stunde als realistisches Ziel und selbst das habe ich sogar noch deutlich unterboten.
Aber egal, was zählt, war auf dem Römerberg dieses zu hören:

“MARKUS, NOW YOU ARE AN IRONMAN”

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Das Erlebnis wird schwer zu toppen sein, aber es bleibt nicht die einzige Langdistanz…
Am 9. Juli 2017 bin ich bei der Challenge Roth am Start 🙂
Kanalwasser habe ich bei einem spontanen Einsatz als Staffelschwimmer schon probiert.

Vielen Dank nochmal an alle, die mich hierbei irgendwie unterstützt haben. Ich nenne jetzt niemand namentlich, weil ich sonst eh die hälfte vergesse: Familie, Freunde, Kollegen, Vereine und auch alle, die mich unbekannt angefeuert haben…