Challenge Roth

So, dass war sie nun, meine Challenge Roth. Und was fĂŒr eine 🙂

Los ging’s um 6:50 Uhr in der Startgruppe 5. Vor mir also nur die Profis, Starter, die schon 30 mal hier waren und die schnellen MĂ€nner. FĂŒnf Minuten nach mir dann die beiden Frauenblöcke. Der Schwimmsplitt war, wie zu erwarten, wieder meine schwĂ€chste Disziplin, aber als ich nach 1:15 schon auf dem Rad saß, voll ok.

Jetzt die beiden Runden radeln. Los geht’s erstmal auf ĂŒber den Kanal und runter hinter der Schleuse wieder auf die andere Seite nach EckersmĂŒhlen. Über die Biermeile und dann muss man mitzĂ€hlen. Zweimal auf die Runde und erst beim dritten mal Richtung Wechselzone. Aber jetzt erstmal auf die Runde. Die Strecke gefĂ€llt mir und man kann auch Gas geben. In Greding geht’s dann mal steiler bergauf, da bin ich mal kurz aus dem Sattel und habe mich vom Publikum hoch treiben lassen. Danach erstmal weiter leicht bergauf, bevor es dann zu einer rasanten Abfahrt mit etwas engeren Kurven kommt. Aber schön zu fahren. So langsam mache ich mir dann Gedanken, dass ich ja bald wieder nach Hilpolstein kommen muss. Als es soweit war, sieht man erstmal die Absperrung der Kurve nach rechts, in diese rein und schon sieht man, dass es vorne enger wird. Welcome to the Hill of Solar 🙂 Überholen wird jetzt eh ĂŒberbewertet und ist hier durch die einmalige Stimmung auch nicht nötig, da kann ich diese halt lĂ€nger genießen. Und das spĂ€ter gleich nochmal. Aber erstmal die erste Runde fertig fahren, wieder durch EckersmĂŒhlen und nochmal in die Runde. GefĂŒhlt ist jetzt etwas mehr Wind und wĂ€rmer wird’s auch. Wieder In Greding hoch und nochmal den Solarer Berg genießen. Beim dritten mal in EckersmĂŒhlen war es schon viel voller auf der Strecke, spĂ€tere Startgruppen mit langsameren Athleten und die Staffeln. Zum GlĂŒck durfte ich jetzt rechts abbiegen Richtung Roth in die zweite Wechselzone und zum Laufen wechseln.

Dieses Jahr ist es eine neue Laufstrecke, die ich leider nicht mit der alten vergleichen kann, aber sie ist wohl anspruchsvoller, als frĂŒher. FrĂŒher ging es nur zum Kanal, an diesem entlang, durch den Wald nach EckersmĂŒhlen zum Wende punkt. Alles sehr eben und dadurch auch schnell. Die neue Strecke geht zwar auch wieder an den Kanal, dort aber nur ein kurzes StĂŒck am Ufer entlang und dann zurĂŒck nach Roth, dort ĂŒber den Marktplatz und zur anderen Seite raus nach BĂŒchenbach. Auf diesem StĂŒck hat man ein paar Höhenmeter zu ĂŒberwinden. Dort dann um den Teich und zurĂŒck. Wieder in Roth ist es aber “nur” ein Halbmarathon, also das gleiche nochmal, bevor ich am Ende der zweiten Runde in den Triathlon Park darf. Dazu noch die Hitze, so dass ich mich immer gut abkĂŒhlen und öfters auch mal gehen muss. Aber dann ist es nach zehneinhalb Stunden soweit, ich darf auch hier wieder rechts ab und Richtung Ziel.

War auf jeden Fall ein sehr tolles Erlebnis, hier gestartet zu sein. Mal sehen, was mich nĂ€chstes Jahr in Klagenfurt erwartet…

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Raceweek 🏊đŸšČ🏃🙂

nach letzten umfangreichen Trainingswochen, inklusive der Besichtigung der Radstrecke und dem Quarterman in Bruchköbel, hat jetzt die Raceweek begonnen. Am Wochenende war ich noch schnell in Klagenfurt beim Ironman Austria, wo ich dann nĂ€chstes Jahr starte, und bin jetzt auf dem Weg nach Roth…

Sub6 beim Moret Triathlon

Am Pfingstsonntag fand in MĂŒnster (Hessen) der 33. Moret Triathlon mit den Hessichen Meisterschaften der Mitteldistanz statt. Hier wurde ich 97. von 253 (AK 23./43) bzw. 58. von 130 bei den Hessischen Meisterschaften (AK 11./18). Und das ganze in einer Zeit von 5:46:32 (swim 41:34; bike 3:09:44; run 1:51:56).

Soviel erstmal zu den Zahlen, jetzt noch ein paar Worte. Geschwommen wurden die 2km im warmen Sickenhöfer See, bei fast 27° Grad Wassertemperatur, natĂŒrlich ohne KĂ€lteschutz. FĂŒr mich, als nicht ganz so gutem Schwimmer, natĂŒrlich nicht unbedingt vorteilhaft, aber doch in einer passablen Zeit. Die 92 Radkilometer gingen dann in 3 Runden auf einer fast komplett gesperrten Strecke durch den vorderen Odenwald. Es waren viele Wirtschaftswege, die teilweise sehr eng und dadurch bei 90° Kurven recht anspruchsvoll waren. Aber es gab auch einige gute Passagen, die schön in der Aeroposition durchgeballert werden konnten. Von daher bin ich mit meinem Bikesplit im Nachhinein doch recht zufrieden. Nach dem letzten Wechsel ging es dann noch zum Laufen vier Runden in den Altheimer Wald. Vielleicht nicht ganz das Tempo, das ich mir vorgenommen hatte, aber trotzdem recht konstant.

Mit am Start waren neben vielen von der Eintracht Frankfurt Triathlon Abteilung auch noch Henning und Frank vom Teneriffa Camp.

 

 

In zwei Wochen geht’s dann in der Hessischen Triathlon Liga mit dem Quarterman in Bruchköbel los, bevor ich am 9. Juli in Roth starte…

42km Sightseeing im Ruhrgebiet

Am Sonntag bin ich beim Vivawest Marathon in Gelsenkirchen gestartet. Von vorneherein war aber klar, dass ich ihn als langen Trainingslauf machen werde, dafĂŒr aber Zeit habe den Lauf zu genießen. Und Anke, die mich auf die Idee gebracht hat, habe ich versprochen, dass wir zusammen laufen.

Am Start war die Stimmung schon richtig gut. Und mit ein paar Minuten VerspĂ€tung ging es dann auch los. Nach etwa 5km kam schon das erste Highlight. Die Strecke ging durch die alte Zeche Zollverein. Da gab es einiges zu sehen. Im Laufschritt macht so eine Besichtigung sogar Spass 😉 Ok, bei einem normalen Besuch hĂ€tte man sich bestimmt noch mehr informiert, wie das hier frĂŒher war. Danach ging es etwas durch’s GrĂŒne. War auch schön zu laufen. Hinter der nĂ€chsten Zeche ging es weiter das erste mal am Start fĂŒr den 10km Lauf vorbei Richtung Bottrop. Wendepunkt war dann die letzte aktive Zeche Prosper Hamiel II. Auch das war echt beeindruckend hier durch zu laufen. NatĂŒrlich durfte der Selfi-Stop nicht fehlen. Wann sieht man schon mal sowas. Und das ganze bei echt tollem Wetter. Zum Ende hin vielleicht ein wenig zu warm zum laufen, aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau und ich wollte ja auch keine neue Bestzeit. DafĂŒr ist die Strecke auch nicht unbedingt geeignet und es ist ja “nur” ein Training. Danach ging es wieder zurĂŒck, ich habe sogar das Tempo auf den letzten 10km nochmal etwas gesteigert und konnte meine Sightseeing Tour nach nicht einmal 4 Stunden beenden.

Die Strecke kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen. Viel zu sehen und auch die Stimmung bei den Zuschauern war top.

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Um 9:50 Uhr fĂ€llt der Startschuss fĂŒr einen schnellen 10er.🏃😃

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Dann ging es erstmal zwei Kilometer hoch auf die Bulau. Nicht ĂŒbertreiben und es langsam angehen. Der gute Vorsatz hat vielleicht zwanzig Meter gehalten 😉 Naja, der erste Kilometer war ja noch relativ eben. Oben angekommen, lag ich gut im Plan, mal sehen wie lange ich jetzt das Tempo halten kann. Das Training vom Samstag, Intervalle auf dem Rad im EB mit anschließendem Koppellauf, machte sich schnell bemerkbar. Ich habe halt etwas Tempo raus genommen, aber versucht möglichst konstant weiter zu laufen. Im Ziel ging wirklich nix mehr. Die 45:20 waren zwar deutlich ĂŒber der Zeit, die ich erhofft hatte, aber fĂŒr einen Tempotraining doch ganz gut.

1. Mai Radklassiker in Frankfurt

Beim Radrennen war es beim Start noch trocken und mit der Radjacke unterm Trikot ganz okay. Ab der Auffahrt zum Feldberg wurde es dann nass und kalt. Regenjacke und Handschuhe werden total ĂŒberbewertet 😉 aber es war ja auch fĂŒr einen guten Zweck.

Dennoch bleibt mein Fazit: Die Saison kann endlich richtig beginnen 🙂

Neroman Wiesbaden

Das letzte Wochenende galt jetzt wieder der Standortbestimmung. Am Samstag bin ich recht spontan beim Neroman in Wiesbaden gestartet. Das Resultat war fĂŒr den ersten Triathlon dieses Jahr zufriedenstellend. Ok, beim Wechsel habe ich gemerkt, dass man auch dies doch hin und wieder mal trainieren sollte, aber es ist ja noch Zeit.

 

Trainingslager Mallorca

Am Ostersonntag ging es dann nochmal mit Jorge Sports fĂŒr eine Woche ins Trainingslager nach Mallorca.

NatĂŒrlich stand auch hier viel Radfahren auf dem Programm, aber Laufintervalle waren zum Beispiel auch dabei. Und geschwommen wurde auch. Leider ist da Freiwasserschwimmen dem Wetter zum Opfer gefallen. Der Höhepunkt war der KĂŒstenklassiker. Morgens ging’s mit dem Bus nach Port d’Andratx und mit dem Rad an der steilen NordkĂŒste entlang zurĂŒck nach Alcudia.

Trainingslager Teneriffa

Nach dem Halbmarathon am Sonntag ging’s auch schon mittwochs gleich weiter ins Trainingslager nach Teneriffa. Dort waren die Schwerpunkte Zeit auf dem Rad und Schwimmtechnik. Beim radeln sage ich bewusst Zeit statt Kilometer, weil bei jeder Ausfahrt immer einige Höhenmeter dabei waren. Zum “Einrollen” ging es zum Beispiel gleich mal ĂŒber den Teide.

 In der Regel war das Programm tĂ€glich morgens vor dem FrĂŒhstĂŒck schwimmen und danach ging es auf’s Rad. Je nachdem wie lange die Ausfahrt war, habe ich dann selbstĂ€ndig einen Koppellauf gemacht. Und nachmittags waren nochmal ein paar Bahnen zum schwimmen reserviert. Wichtig war es aber immer nochmal auf “Bahn elf” zu gehen, das Jacuzzi 😉

Nach den 10 Tagen Teneriffa bin ich dann am folgenden Wochenende beim EVO Wasserlauf in Seligenstadt die 25km noch als langen Trainingslauf gelaufen. Bei einem Event lĂ€uft es sich halt angenehmer als alleine und man muss sich auch nicht um die Verpflegung kĂŒmmern.