Sub6 beim Moret Triathlon

Am Pfingstsonntag fand in Münster (Hessen) der 33. Moret Triathlon mit den Hessichen Meisterschaften der Mitteldistanz statt. Hier wurde ich 97. von 253 (AK 23./43) bzw. 58. von 130 bei den Hessischen Meisterschaften (AK 11./18). Und das ganze in einer Zeit von 5:46:32 (swim 41:34; bike 3:09:44; run 1:51:56).

Soviel erstmal zu den Zahlen, jetzt noch ein paar Worte. Geschwommen wurden die 2km im warmen Sickenhöfer See, bei fast 27° Grad Wassertemperatur, natürlich ohne Kälteschutz. Für mich, als nicht ganz so gutem Schwimmer, natürlich nicht unbedingt vorteilhaft, aber doch in einer passablen Zeit. Die 92 Radkilometer gingen dann in 3 Runden auf einer fast komplett gesperrten Strecke durch den vorderen Odenwald. Es waren viele Wirtschaftswege, die teilweise sehr eng und dadurch bei 90° Kurven recht anspruchsvoll waren. Aber es gab auch einige gute Passagen, die schön in der Aeroposition durchgeballert werden konnten. Von daher bin ich mit meinem Bikesplit im Nachhinein doch recht zufrieden. Nach dem letzten Wechsel ging es dann noch zum Laufen vier Runden in den Altheimer Wald. Vielleicht nicht ganz das Tempo, das ich mir vorgenommen hatte, aber trotzdem recht konstant.

Mit am Start waren neben vielen von der Eintracht Frankfurt Triathlon Abteilung auch noch Henning und Frank vom Teneriffa Camp.

 

 

In zwei Wochen geht’s dann in der Hessischen Triathlon Liga mit dem Quarterman in Bruchköbel los, bevor ich am 9. Juli in Roth starte…

42km Sightseeing im Ruhrgebiet

Am Sonntag bin ich beim Vivawest Marathon in Gelsenkirchen gestartet. Von vorneherein war aber klar, dass ich ihn als langen Trainingslauf machen werde, dafür aber Zeit habe den Lauf zu genießen. Und Anke, die mich auf die Idee gebracht hat, habe ich versprochen, dass wir zusammen laufen.

Am Start war die Stimmung schon richtig gut. Und mit ein paar Minuten Verspätung ging es dann auch los. Nach etwa 5km kam schon das erste Highlight. Die Strecke ging durch die alte Zeche Zollverein. Da gab es einiges zu sehen. Im Laufschritt macht so eine Besichtigung sogar Spass 😉 Ok, bei einem normalen Besuch hätte man sich bestimmt noch mehr informiert, wie das hier früher war. Danach ging es etwas durch’s Grüne. War auch schön zu laufen. Hinter der nächsten Zeche ging es weiter das erste mal am Start für den 10km Lauf vorbei Richtung Bottrop. Wendepunkt war dann die letzte aktive Zeche Prosper Hamiel II. Auch das war echt beeindruckend hier durch zu laufen. Natürlich durfte der Selfi-Stop nicht fehlen. Wann sieht man schon mal sowas. Und das ganze bei echt tollem Wetter. Zum Ende hin vielleicht ein wenig zu warm zum laufen, aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau und ich wollte ja auch keine neue Bestzeit. Dafür ist die Strecke auch nicht unbedingt geeignet und es ist ja “nur” ein Training. Danach ging es wieder zurück, ich habe sogar das Tempo auf den letzten 10km nochmal etwas gesteigert und konnte meine Sightseeing Tour nach nicht einmal 4 Stunden beenden.

Die Strecke kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen. Viel zu sehen und auch die Stimmung bei den Zuschauern war top.

Ready to race wumboR

Um 9:50 Uhr fällt der Startschuss für einen schnellen 10er.🏃😃

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Dann ging es erstmal zwei Kilometer hoch auf die Bulau. Nicht übertreiben und es langsam angehen. Der gute Vorsatz hat vielleicht zwanzig Meter gehalten 😉 Naja, der erste Kilometer war ja noch relativ eben. Oben angekommen, lag ich gut im Plan, mal sehen wie lange ich jetzt das Tempo halten kann. Das Training vom Samstag, Intervalle auf dem Rad im EB mit anschließendem Koppellauf, machte sich schnell bemerkbar. Ich habe halt etwas Tempo raus genommen, aber versucht möglichst konstant weiter zu laufen. Im Ziel ging wirklich nix mehr. Die 45:20 waren zwar deutlich über der Zeit, die ich erhofft hatte, aber für einen Tempotraining doch ganz gut.

1. Mai Radklassiker in Frankfurt

Beim Radrennen war es beim Start noch trocken und mit der Radjacke unterm Trikot ganz okay. Ab der Auffahrt zum Feldberg wurde es dann nass und kalt. Regenjacke und Handschuhe werden total überbewertet 😉 aber es war ja auch für einen guten Zweck.

Dennoch bleibt mein Fazit: Die Saison kann endlich richtig beginnen 🙂

Neroman Wiesbaden

Das letzte Wochenende galt jetzt wieder der Standortbestimmung. Am Samstag bin ich recht spontan beim Neroman in Wiesbaden gestartet. Das Resultat war für den ersten Triathlon dieses Jahr zufriedenstellend. Ok, beim Wechsel habe ich gemerkt, dass man auch dies doch hin und wieder mal trainieren sollte, aber es ist ja noch Zeit.

 

Trainingslager Mallorca

Am Ostersonntag ging es dann nochmal mit Jorge Sports für eine Woche ins Trainingslager nach Mallorca.

Natürlich stand auch hier viel Radfahren auf dem Programm, aber Laufintervalle waren zum Beispiel auch dabei. Und geschwommen wurde auch. Leider ist da Freiwasserschwimmen dem Wetter zum Opfer gefallen. Der Höhepunkt war der Küstenklassiker. Morgens ging’s mit dem Bus nach Port d’Andratx und mit dem Rad an der steilen Nordküste entlang zurück nach Alcudia.

Trainingslager Teneriffa

Nach dem Halbmarathon am Sonntag ging’s auch schon mittwochs gleich weiter ins Trainingslager nach Teneriffa. Dort waren die Schwerpunkte Zeit auf dem Rad und Schwimmtechnik. Beim radeln sage ich bewusst Zeit statt Kilometer, weil bei jeder Ausfahrt immer einige Höhenmeter dabei waren. Zum “Einrollen” ging es zum Beispiel gleich mal über den Teide.

 In der Regel war das Programm täglich morgens vor dem Frühstück schwimmen und danach ging es auf’s Rad. Je nachdem wie lange die Ausfahrt war, habe ich dann selbständig einen Koppellauf gemacht. Und nachmittags waren nochmal ein paar Bahnen zum schwimmen reserviert. Wichtig war es aber immer nochmal auf “Bahn elf” zu gehen, das Jacuzzi 😉

Nach den 10 Tagen Teneriffa bin ich dann am folgenden Wochenende beim EVO Wasserlauf in Seligenstadt die 25km noch als langen Trainingslauf gelaufen. Bei einem Event läuft es sich halt angenehmer als alleine und man muss sich auch nicht um die Verpflegung kümmern.

Auf geht’s 2017

Saisonhöhepunkt steht. Challenge Roth am 9. Juli.

Zur Vorbereitung starte ich an Pfingsten beim Moret Triathlon und als erster Liga Wettkampf steht dann noch der Quarterman Bruchköbel auf dem Plan.

Bisher habe ich im Winter viel Wert auf das Lauftraining gelegt und werde jetzt versuchen das Schwimmen zu verbessern, um nicht mehr so weit hinten aus dem Wasser zu kommen und gleich in einer stärkeren Radgruppe, natürlich mit dem erforderlichen Abstand, fahren zu können und nicht mehr nur noch zu überholen. Dieses Jahr werde ich zweimal im Trainingslager sein. Erst, wie letztes Jahr, 10 Tage auf Teneriffa und dann noch eine Woche Mallorca. Am 1. Mai werde ich wahrscheinlich, für mich heißt das immer noch so 😉 , Rund um den Henninger Turm radeln und sonst noch bei diversen RTFs mitfahren. Als langen Trainingslauf werde ich noch beim VIVAWEST-Marathon meine Runden durch Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck, u.a. durch die letzte aktive Steinkohlenzeche des Ruhrgebiets drehen.

In der zweiten Saisonhälfte steht dann wieder die Liga auf dem Programm und mal sehen, ob wir wieder zum Ironman 70.3 Pula fahren oder ich mir eine andere Mitteldistanz zum Saisonabschluss suche. Aber bis dahin ist ja noch Zeit…

mit Bestzeit in die Off-Season

Medallie Frankfurt Marathon 2016

Mit letzter Kraft bin ich in der Festhalle über den roten Teppich zu meinem Saisonende gelaufen.

Mit dem 35. Mainova Frankfurt Marathon in einer Zeit von 3:18:56 kann ich sehr zufrieden auf meine Saison zurück blicken 🙂

Die erste Jahreshälfte war geprägt von der Vorbereitung auf meine erste Triathlon Langdistanz am 3. Juli beim Ironman Frankfurt. Das Camp auf Teneriffa, der Rad Marathon in der Rhön und die Mitteldistanz im Kraichgau. Danach konnte ich weitere Triathlon Wettkämpfe einfach genießen. In der Liga und beim TriClub Finale in Pula mit der Eintracht. Alles super 😉

Der einzige reine Laufwettbewerb danach war nur Garmin Connect noch vor zwei Wochen der Halbmarathon beim Mainufer Lauf in Offenbach. Dieser war nochmal ein guter Test für meine Laufform und ich konnte mir eine gute Zielzeit setzen: 3:19. Diese habe ich am Ende nur um vier Sekunden verfehlt. Ok, unterboten 😉

Am Start hatte ich mich in meinem Startblock (3:15-3:29) vorne einsortiert. Die ersten Kilometer bin ich erstmal zwischen den Pacemakern für 3:14 und 3:29 um die Taunusanlage und erst mal wieder zurück zur Messe los gelaufen. Dann das erste Mal durch die City und im Bogen an Oper, Uni und Konstablerwache vorbei über den Main nach Sachsenhausen. Südlich vom Main weiter nach Niederrad zur Halbmarathonmarkierung. Dort habe ich schon die Gruppe um die Ballons mit 3:14 kurz vor mir gesehen und war damit sogar auf Kurs unter 3:15. Die jetzt bloß nicht überholen, sonst breche ich hinten raus bestimmt ein. Also hinten dran bleiben und über die Schwanheimer Brücke nach Höchst laufen. Vorbei am letzten Wechsel für die Staffeln in Nied und auf der Mainzer Landstraße zurück nach Frankfurt. So langsam merke ich auch, dass die erste Hälfte schon recht schnell war und ich etwas Tempo raus nehmen muss. Wieder in Frankfurt nochmal Energie am Verpflegungspunkt von der Triathlonabteilung der Eintracht tanken. Die Messe ist schon zu sehen, aber nochmals eine Runde durch die City. Jetzt jeden Kilometer runter zählen. Mein Tempo ging dabei runter auf fünf Minuten pro Kilometer, an der Hauptwache noch was Gutes getan und durchs Caritas Spendentor gelaufen. Dann endlich am Messeturm vorbei und ab in die Festhalle und wie im Tunnel über den roten Teppich ins Ziel: 3:18:56 🙂

Woran es jetzt genau liegt, kann ich nicht sagen, aber ich war danach platter als beim Ironman 😉 Jetzt erstmal Beine hoch legen und erholen. It’s Off-Season.

Für die nächste Saison ist der Höhepunkt gesetzt und mal schauen, was sonst noch kommt…

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